König beeilt sich mit Abschied

Petersdorfer Schützenbruderschaft zeichnet Mitglieder aus

Petersdorf (pi). „Durstige Schützen soll man nicht warten lassen.“ Diese Feststellung des scheidenden Petersdorfer Schützenkönigs Josef Franke stieß bei hochsommerlichen Temperaturen auf dem Antreteplatz auf offene Ohren. Er verabschiedete sich und seine Königin Christel deshalb „in gebotener Kürze“ von seinem Amt, das er nach den Worten von Brudermeister Markus Stammermann

„hervorragend“ ausgefüllt hat. Ihm zur Ehre waren am Schützenfestsonntag die Schützenvereine aus Bösel, Beverbruch-Nikolausdorf, Thüle und Garrel auf dem Hof Potthast angetreten, um seinen Abschied noch einmal zu feiern. Das Antreten ist traditionsgemäß die Gelegenheit für den Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, besonders bewährte Mitglieder auszuzeichnen. Bezirksbundesmeister Willi Willoh zeichnete Elisabeth Suhr und Ludger Burrichter mit dem Silbernen Verdienstkreuz aus. Beide haben sich in besonderer Weise verdient gemacht. Suhr gründete die Damenriege und Burrichter sei „überall, wo man ihn brauche“. Mit einer Ehrengabe wurden auch die Schützengilde St. Johannes Garrel und der Musikverein Thüle ausgezeichnet, die seit 25 Jahren dem Petersdorfer Schützenfest die Treue halten. Am Sonntag ging es nach dem Antreteprozedere mit zwei Kutschen im Gefolge und unter der Begleitung der Musikvereine aus Altenoythe, Beverbruch und Thüle erneut ins Festzelt am Eichkamp. Heute, nach den Frühschoppen und dem Seniorenkaffee im Festzelt, wird das Fest um 17 Uhr fortgesetzt mit der Abholung des neuen Königs Christian Mett und seiner Königin Carmen, deren Proklamation und dem großen Festball.

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Ehre: Silberne Verdienstkreuze verlieh Bezirksbrudermeister Willi Willoh (2.v.l.) an Elisabeth Suhr und Ludger Burrichter (2. u. 3. v. r.). Brudermeister Markus Stammermann (links) und sein Stellvertreter Jens Bohmann (rechts) überreichten eine Ehrengabe an die Schützengilde Garrel (Franz Breckweg) und den Musikverein Thüle (Marlies Preuth) (3.u. 4. v.l). Foto: Martin Pille

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